Gerechtigkeit:
Kardinaltugend oder normative Illusion?

Gerechtigkeit gehört neben Ehrlichkeit und Fairness zu den wichtigsten Werten der heutigen Deutschen. Gerechtigkeit ist nicht nur ein Gebot der Vernunft, sondern auch eine Verfassungsnorm. Immerhin postuliert Artikel 20 des Grundgesetzes, diese sei nicht nur ein demokratischer, sondern auch ein sozialer Bundesstaat. Aber angesichts der Debatten um Altersarmut und Mindestlöhne, um das Scheitern des Solidarprinzips und des Generationsvertrags: Gehört das Ethos der Gerechtigkeit nicht zu den großen Illusionen unseres Zeitalters? Martin Walser schreibt mit schonungsloser Deutlichkeit in Angstblüte: "Die Politik kann sich gegen den Markt so wenig durchsetzen wie gegen das Wetter." Was also bedeutet Gerechtigkeit in der heutigen Welt?

Es diskutierten auf dem Podium:

  1. Martin Johannes Walser
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Alexander Mettenheimer
  1. Alexander Mettenheimer
  2. Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsleitung, Merck Finck & Co.
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Die Veranstaltung moderierte:

Hans-Michael Besig

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Impressionen der Veranstaltung:

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Roland BergerBuchhandlung Hugendubel